Groundhopping

ASM Belfort – USL Dunkerque (14.08.15)

Erneut an einem Freitag die Möglichkeit wahrgenommen mit der Hilfe vom Kollegen Lars eine Spielstätte in seiner Umgebung zu besuchen. Ziel war das französische Städtchen Belfort, welches nach einer guten Stunde Fahrt von Basel aus genau rechtzeitig zum Anpfiff erreicht wurde. Unweit fand man einen Parkplatz und so stand man bald schon vor dem Haupteingang, wo man sich noch in die Schlange hätte stellen müssen, um ein Ticket für dieses Spiel zu erwerben. Auf der Hinfahrt hatte man sich aber darauf geeignet, bei dieser Partie der drittklassigen Ligue National einmal zu testen, wie viel meine Clubkarte vom polnischen Erstligisten Pogon Szczecin in einem solchen Moment denn wert ist. Ziemlich viel wie sich herausstellte, denn ohne anstehen zu müssen betraten also zwei Scouts des polnischen Teams mit ernster Miene wenig später kostenfrei das Stadion Roger Serzian. 😉

Somit für einmal etwas Geld gespart, was am Essenstand aber sogleich sinnvoll investiert wurde, zumal die Preise doch sehr kundenfreundlich ausgelegt waren. Verpasst hatte man in den Minuten noch keine nennenswerte Szenen, was leider auch in der Folge so blieb. Denn weder die Aufsteiger und Hausherren, noch die Gäste aus der nördlichsten Gemeinde Frankreichs fanden eine Möglichkeit den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. So sah man also ein eher durchschnittliches und stets unerwünschtes 0:0 vor gut 1’500 Zuschauer. Unter den Zusehern waren knapp 10 Leute aus Dünkirchen zugegen, die für einen Freitag doch einiges auf sich genommen hatten und darum meine Hochachtung verdienen. Unter dem Gästetrupp war zudem ein kleiner Junge zarten Alters anzutreffen, der mit seinen Aufpassern neben uns auf der Haupttribüne hockte und während den 90 Minute tatsächlich stets etwas in sich hineinstopfte. Hamburger, Cola, Hotdog, Pommes etc. Ziemlich augenfälliges Essverhalten also und so ist es wenig verwunderlich, wenn ich an dieser Stelle sage, dass der maximal 10 Jahre alte Herr dementsprechend korpulent war. Vielleicht ein Cateringhopper? Diese Anekdote zeigt dann aber auch schon passend auf, dass es insgesamt wenig Szenen gab, die in einem angemessenem Rahmen hier Erwähnung finden müssten.

Den ersten Abschnitt hatte man noch von Gegenüber aus gesehen, wo einige Stühle montiert sind, die Stehstufen aber langsam in die Hände der Natur fallen. Gefällt mir natürlich immer! Ebenfalls zu überzeugen könne die von Hopperkollege Lars bereits besuchte Anlage in den Gefilden des heutigen Gegners, was mir zumindest bereits aufgrund Bildern bekannt war. Für uns ging dann alsbald zurück nach Basel, wo Lars mich auslud und ich mich auf den Weg zurück nach Lausanne machte. Dort blieben noch einige Stunden Schlaf, ehe bereits die nächsten Fussballabenteuer erlebt werden…

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14. August 2015