Groundhopping

FC St. Gallen – FK Kuban Krasnodar (19.09.13)

Wie schon gesagt war nach dem Hinspiel in der Play-Off Runde der Europa League und dem daraus resultierenden 1:1 Unentschieden gegen die Moskiwiter nach wie vor alles im Bereich des Machbaren. Im Rückspiel wuchs der FC St. Gallen dann über sich hinaus und gewann auswärts mit 2:4. Und dies obwohl die St. Galler bereits nach 57 Sekunden in Rückstand lagen. Grossen Anteil am Ostschweizer Erfolg hatte Goran Karanovic. Am 9. August wurden die Gruppen gezogen und St. Gallen wurden die Gegner Valencia, Swansea und Krasnodar zugeteilt. Die Gruppenphase sollte für die St. Galler am 19. September mit einem Heimspiel gegen den FK Kuban Krasnodar beginnen. Zur Info: Der Einschub Kuban stammt vom gleichnamigen Fluss der durch die russische Stadt Krasnodar fliesst.

Und da sind wir jetzt nun also, 19. September, direkt nach der Schule gings raus in die Arena, denn der Heimsektor war einmal mehr ausverkauft, darum musste früh ein Platz gesichert werden. Um 19 Uhr gings bei gewohnt sehr stimmungsvoller Atmosphäre los und das Comeback der St. Galler in der Europa League war Tatsache. Die Mannschaften hatten vor der Auslosung wohl noch nie etwas voneinander gehört und vielleicht auch darum war die erste Halbzeit geprägt von grossem Respekt und gegenseitigem Abtasten. Dementsprechend wenig Torchancen gab es auch.

Nach dem Seitenwechsel spielten die St. Galler jedoch immer stärker auf und wurden in der 55. Minute erlös als Goran Karanovic den Ball zum 1:0 über die Linie drücken konnte nachdem Belenow’s Parade missglückte. Das Stadion stand kopf, das erste Tor in der Gruppenphase war Tatsache! Trotz grossen Namen beim Gegner aus Russland wie etwa Djibril Cissé spielten die Schweizer weiter munter auf und kamen so in der 76. Minute zu einem Freistoss, welchen Marco Mathys mit der Fussspitze zum 2:0 in die Maschen lenkte.

Dem Gegner aus Krasnodar gelang es in der Folge nicht mehr zu reagieren und so startete der FC St. Gallen unter den Augen von 12’551 begeisterten Zuschauer optimal mit einem Heimsieg ins Abenteuer Europa Cup. Eine kleine Randnotiz: In der 93. Minute sah Charles Kaboré auf Seiten der Russen noch die rote Karte.

Tags :
19. September 2013