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FC St. Otmar – FC Appenzell (06.04.14)

Die fussballerische Abteilung des TSV St. Otmar ist eindeutig weniger erfolgreich als die Handballabteilung es ist und vor allem einmal war. Ein Blick auf die Geschichte zeigt aber, dass dies wenig verwunderlich ist, da St. Gallen allgemein als Handballmetropole bekannt ist, die zeitweise sogar mit drei Clubs in der höchsten Spielklasse vertreten war. Die Amateurkicker befinden sich nach der Hinrunde in dieser 3. Liga jedoch auf einem guten Weg und wollen heute mit einem Sieg den Spitzenteams auf die Pelle rücken.

Der Grundstein zu diesem Unterfangen und zugleich das erste Tor in der Rückrunde kann in der 17. Minute verzeichnet werden, als Fabian Steuri mit einem satten Schuss zur 1:0 Führung für den FCO traf. Die Gäste, aufgrund des Rückstandes sichtlich wachgerüttelt, fanden nun aber besser ins Spiel und erarbeiteten sich eine optische Überlegenheit. Die beste Chance zum Ausgleich hatten die Innerrhödler in der 29. Minute, als der Appenzeller Stürmer aus zwei Metern Entfernung das Kunststück fertig brachte, den Ball statt ins leere Tor an die Latte zu setzten. Auch die nächste Aktion gehörte den Gästen, dessen Wappen stark an jenes des FC Basel erinnert, als sie einen Schuss nur knapp neben das Tor der Heimmannschaft setzten. Für den letzten Aufreger vor dem Gang in die Katakomben sorgte dann aber wieder das Heimteam in Person von Rafael Schmid, der jedoch nur den Pfosten traf.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit konnte man sich schenken, bevor es in der 62. Minute erstmals wieder spannend wurde. Die folgenden Minuten hatten es jedoch in sich. Zuerst ging ein Schuss des FCO knapp daneben, dann wurde ein Offsidetor annuliert, schliesslich fiel der 2. Treffer aber doch noch und zwar durch den vorherigen Pechvogel Rafael Schmid, der beim 2:0 als eiskalter Abstauber agierte. Zwei Zeigerumdrehungen später traf der stark aufspielende Einwechselspieler Ivo Wielander zum 3:0. Nach 64. Minuten war das ganze Spiel dann also bereits entschieden und die Gäste mochten ausser einer Chance in der 90. Minute dem klaren Heimsieg nichts mehr entgegenzusetzen.

Somit gewann der FCO sein erstes Rückrundenspiel vor 120 Zuschauer dank ein paar Minuten in denen die Differenz ausgemacht werden konnte schlussendlich klar und liegt nun also nur noch einen Zähler hinter dem Platz an der Sonne. Die Heimstätte des Vereins bildet das Stadion Lerchenfeld, unweit der gleichnamigen Eishalle. Es verfügt über eine 9-stufige Holzbanktribüne sowie einen Seitenausbau. Auf den übrigen drei Seiten findet man auf der Grasunterlage genügend Platz.

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6. April 2014