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FC Zürich – FC St. Gallen (25.08.13)

Es gibt Spiele, die sind so langweilig, dass man sie schon nach wenigen Tagen vergisst und es gibt Spiele die sind so spannend und abwechslungsreich, dass sie Seltenheitswert aufweisen. Im Normalfall enden Spiele des am Anfang genannten Szenarios meist mit 0:0, die zweiten jeweils mit 4:3 oder 2:3. In diesem Fall jedoch spielten die beiden Mannschaften eine starke Partie, die ungewöhnlicherweise mit 0:0 endete. Ein 4:4 wäre aber auch absolut dem Spiel entsprechend gewesen. Das Spiel in Zürich war die Hauptprobe für das Europacup Rückspiel vier Tage später in der russischen Hauptstadt. Für einige doch ein wenig überraschend setzte Trainer Saibene auch hier in Zürich auf seine Stammspieler. Es werden also keinerlei Akteure im Hinblick auf das kommende Highlight geschont.

Auch rund 500 St. Galler traten die Reise mit nach Zürich an und sahen in den ersten 20 Spielminuten nur ihre Mannschaft spielen. Es war vor allem die Choreo der Zürcher Südkurve, die in der ersten halben Stunde für Applaus sorgte auf den Rängen. In der 32. Minute jedoch scheiterte Amine Chermiti mit einem Kopfball aus unmittelbarer Nähe am glänzend reagierenden Lopar. Der Torhüter der St. Galler stand auch in der nächsten Situation im Mittelpunkt. Bei einem Gewaltschuss von Pedro Henrique bewies er gutes Auge, denn der Ball flog nur Zentimeter am Gehäuse vorbei.

Nach diesen ereignisvollen ersten 45 Minuten war erstmal Pause im Letzigrund vor 10’242 Zuschauern. Das Wetter spielte an diesem warmen Spätsommertag auch mit. In der 2. Hälfte war es vor allem Ex-Zürcher Alhassane Keita seitens der St. Galler der im Abschluss mehrmals sündigte. Wer weiss, vielleicht hat er mit seiner alten Liebe doch noch nicht so recht abgeschlossen. Das sich die beiden Mannschaften schlussendlich mit 0:0 trennten, war auch ein Verdienst der beiden Torhüter. Sowohl David Da Costa wie auch Daniel Lopar zum Beispiel in der Nachspielzeit parierten bravurös.

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25. August 2013