Willkommen auf meinem Blog, schön dass du den Weg hierhin gefunden hast. Diese Seite gehört Andrin, wie der Name bereits verrät. Andrin ist ein junger Typ aus der Stadt St. Gallen im Osten der Schweiz. Dieser ist angefressen von der wohl einzigen Sucht der Welt, die nicht tödlich ist. Und trotzdem ist sein Hobby Groundhopping schon längst zum Lebenssinn geworden. Besserung ist übrigens nicht in Sicht. Schon als ganz kleines Kind habe ich mein Herz einem ganz bestimmten Club verschrieben. Dem viertältesten Verein der Welt übrigens. Dem FC St. Gallen. Angefangen hat alles im altehrwürdigen Espenmoos, dem vorherigen Stadion der St. Galler, mit seiner damals einmaligen Schüsseltribüne. Eine grün-weisse Liebe mit überwiegend schwierigen Zeiten, wie zum Beispiel zweimal die Abstiege aber auch schöne Momente, die man dann umso mehr zu schätzen weiss. Nach dem ersten Abstieg kam der Umzug ans Westende der Stadt, wo man wieder Erfolge feiern konnte, wie zum Beispiel im Jahre 2013, als sich der FCSG für die Europa League qualifizierte und wir uns aufmachten, um unseren Helden in der grossen weiten Welt beizustehen. Daher gehört auch meine Auswärtsfahrt nach Swansea, wo es zwar eine knappe Niederlage absetzte, zu den schönsten Erlebnissen rund um den Verein aus der Gallusstadt. Perfekt wird die Liebe zu diesem Verein in einer Strophe aus einem Fangesang zitiert: „Vom Abstieg bis zur grossen Meisterfeier!“. Bei Heimspielen war ich stets präsent, auswärts ging es zu Beginn nur sporadisch, dann aber mit der Zeit exzessiv. Mit der Zeit merkte ich aber, dass es leider immer etwa die gleichen Stadien und Mannschaften sind zu denen man fährt, um die geliebten Jungs zu sehen.

Es entstand das Verlangen über den Tellerrand zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt, es muss im Jahre 2013 gewesen sein, infizierte ich mit dem Virus Groundhopping. Das Kofferwort stammt aus dem Englischen und setzt sich aus dem Nomen „Ground“ für Spielfeld und dem Verb „to hop“ zu Deutsch hüpfen zusammen. Es ist also das Hüpfen von Stadion zu Stadion gemeint, immer mit dem Ziel, neue Stadien und Spiele in allen Winkeln der Welt zu besuchen. Für mich ist es aber mehr als nur der Spielbesuch und das anschliessende Kreuz auf der Karte. Es ist eine Bestimmung. Ich geniesse die Planung, die Anreise, die Kultur, die Stimmung und alles Drumherum, weit abseits vom Pauschaltourismus. Eine Mischung, die über kurz oder lang süchtig macht. Meist macht das Reisen und die Begegnungen mit verschiedenen Personen genauso viel Spass wie die 90 Minuten auf dem Platz. Zudem solltest du wissen, dass diese Seite neben dem informellen Teil vor allem auch zum Nachdenken anregen soll, da der Fussball in einer Zeit der Moderne angelangt ist, die für das Spiel der Völker gefährlich werden kann.

Zum Schluss möchte ich zwei Personen aus meinem unmittelbaren Umfeld noch ganz besonders hervorheben. Einerseits ist dies mein guter Freund Luigi, der mich beim Erstellen und Verwalten der Seite tatkräftig unterstützte und sich einem jeden Problem annimmt, welches meinen bescheidenen Kompetenzenrahmen in Sachen Informatik übersteigt. Dabei ist ihm kein Aufwand zu klein und es kommt sogar einmal vor, dass für ein noch besserer Auftritt ein Herr aus Atlanta angerufen werden muss. Der Zweite im Duo der Unverzichtbaren bildet Namensvetter Schenk, welcher mit seinem grafischen Können für das Logo sowie grosse Teile im Magazin verantwortlich ist. Euch gebührt der grösste Dank, dass ich nun die Möglichkeit habe, meine Erlebnisse über einem derart professionellen Auftritt kundzutun.